Aktuelles

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Öffnung der Integrationskurse für Menschen aus Afghanistan

Die Bundesregierung reagiert auf die Situation der Menschen aus Afghanistan, die mit einer Aufenthaltsgestattung in Deutschland leben (also im Asylverfahren sind):

Ab dem 17.01.2022 können Sie einen Antrag zur Teilnahme am Integrationskurs stellen. Suchen Sie dazu bitte einen Sprachkursträger für Integrationskurse auf und stellen mit den Mitarbeitenden einen Antrag auf Zulassung zum Integrationskurs. Erfahrungsgemäß dauert die Bearbeitung oft mehrere Wochen. Wenn Sie die Bewilligung haben, können Sie sich einen Sprachkursträger (Schule) aussuchen.

Für Menschen mit einer Duldung zählt diese neue Regel leider nicht.

Personen mit einer Duldung, die einen Alphabetisierungskurs oder einen A1-Kurs suchen, können sich Freitags, 10-11 Uhr in der ZBBS e.V. (Sophienblatt 64, 3.OG) für einen STAFF.SH-Kurs anmelden.

Wenn Sie nicht in Kiel leben, sprechen Sie bitte mit der örtlichen Volkshochschule.

Personen mit einer Duldung können aber auch einen berufsbezogenen Deutschkurs machen (Berufsbezogene Sprachkurse gibt es erst ab dem Niveau A2 und B1). Sprechen Sie dazu bitte mit der Arbeitsagentur.

Hier der Flyer auch auf Dari zum Download

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Ausschreibung Sprachtraining

Honorarkräfte (m/w/d) für das Projekt „Dabei sein! – arbeitsmarktliches Sprachtraining für Geflüchtete


Die Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrant*innen sucht Unterstützung durch Honorarkräfte (m/w/d) im Projekt „Dabei sein – arbeitsmarktliche Sprachtrainings für Geflüchtete“ im Rahmen des „Beratungsnetzwerks Alle an Bord! – Perspektive Arbeitsmarkt für Geflüchtete“. Das Projekt richtet sich an geflüchtete Menschen, diese werden auf den Arbeitsmarkt sprachlich relevant vorbereitet, empowert und geschult. Dies erfolgt anhand von praktischen Übungen zum Sprachstanderhalt und zur Sprachstanderweiterung. Das Projekt „Dabei sein – arbeitsmarktliches Sprachtraining für Geflüchtete“ schließt Lücken und schafft konkrete Angebote zur praktischen Erprobung der deutschen Sprache. Eine Teilnahme hat zum Ziel, den Einstieg auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten und zu begleiten und einen nachhaltigen Verbleib zu sichern.


Für dieses Projekt suchen wir Honorarkräfte (m/w/d) mit fachspezifischer Expertise, die mit der Zielgruppe und arbeitsmarktrelevanten Inhalten vertraut sind.


Die Sprachtrainings finden an ein bis zwei Tagen in der Woche mit einem Umfang von 2-4 UE in Präsenz an folgenden Orten statt: Bad Oldesloe, Geesthacht, Sandesneben, Bargteheide. Auf Grund der aktuellen pandemischen Entwicklung ist bei Einschränkungen der Präsenzangebote eine Umsetzung zunächst als Onlineangebot angedacht.
Das Projekt hat seinen Standort in Eutin angesiedelt, die Sprachtrainings finden jedoch an den oben genannten Orten statt.


Bei Interesse bitten wir Sie, an uns ein Angebot abzugeben für:

DaZ-Fachkraft (oder vergleichbare Qualifikation) für arbeitsmarktliche Sprachtrainings

Das Projekt hat am 01.01.2022 begonnen und hat eine Laufzeit von 12 Monaten. Wir suchen Honorarkräfte, die bis zum Ende der Laufzeit Inhalte eigenständig vermitteln. Die Beauftragung endet am 31.12.2022.
Wir bitten um Abgabe Ihres schriftlichen Angebotes bis zum 24.01.2022.
Die Mitteilung über einen Zuschlag erhalten Sie zum 25.01.2022


Bitte machen Sie in Ihrem Angebot folgende Angaben:
1. Kostensätze pro Stunde (ggf. pro UE)
2. Vorhandene Referenzen für den jeweiligen Bereich
3. Vorhandene Erfahrungen für den jeweiligen Bereich
4. Verfügbarkeit/ Leistungsbereitschaft.


Wir freuen uns auf Ihr schriftliches Angebot. Sie können dies auch per E-Mail zustellen.
Kommt es zur Beauftragung, schließen wir mit Ihnen einen Honorarvertrag. Dazu benötigen wir u.a. Ihre Qualifikationsnachweise und einen aussagekräftigen Lebenslauf.
Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung und verbleiben
mit freundlichen Grüßen

Peter Schmiedgen, Projektleitung

Email: schmiedgen@zbbs-sh.de

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Kundgebung: Don’t forget Afghanistan!

Nach dem Rückzug der NATO-Truppen aus Afghanistan im Mai 2021, hat die Taliban Stück für Stück das Land unter ihre Kontrolle gebracht. Durch die chaotischen und viel zu früh beendeten Evakuierungsmaßnahmen der NATO konnten zwar einige Afghan*innen, die auf Listen standen, in Sicherheit gebracht werden, doch es warten noch tausende mehr auf Hilfe. 
Viele haben es erst gar nicht auf die Evakuierungslisten geschafft, obwohl sie besonders gefährdet sind, weil sie sich für ein freies, selbstbestimmtes Leben in Afghanistan stark gemacht haben. Zusätzlich befindet sich das Land in einer großen wirtschaftlichen Krise, die alle Afghan*innen mit Hunger bedroht.
 
Das Leben für die Menschen in Afghanistan ist gefährlich. Afghan*innen, die zurückgeblieben sind oder sich öffentlich gegen die Übernahme einsetzen, werden fernab von Kameras gewaltsam verfolgt, vergewaltigt und hingerichtet. Jede Person, die sich in Sicherheit bringen möchte, begibt sich in eine unkalkulierbare Gefahr. Die, die es aus Afghanistan raus schaffen, sitzen in menschenunwürdigen Lagern an den europäischen Außengrenzen fest. 
 
All das ist aus unserem Blickfeld verschwunden, obwohl die vielen Schicksale aus Afghanistan und die damit verbundene Situation an den europäischen Außengrenzen gerade jetzt unsere Aufmerksamkeit brauchen. Deshalb rufen wir euch auf, zu unserer Kundgebung zu kommen! Wir wollen, dass niemand Afghanistan vergisst, dass niemand wegschaut, dass wir nicht einfach wieder in den Alltag zurückkehren. Wir wollen gemeinsam mit euch dafür kämpfen, dass Menschen in Sicherheit geholt und aufgenommen werden, aus Afghanistan und den Lagern an den europäischen Außengrenzen!
 
Lasst uns am 28. Januar um 14 Uhr am Landtag an der Kiellinie gemeinsam lautstark, solidarisch mit Abstand und Maske fordern: “Don’t forget Afghanistan!”
 
 
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Teilnehmende für neuen Online-Informatik-Kurs gesucht!

Start des neuen ONLINE-Kurses im Projekt “InGe – Informatik für Geflüchtete” am 14.03.2022

Geflüchtete aus ganz Schleswig-Holstein erlangen in dem vom Wirtschaftsministerium geförderten Projekt Kenntnisse in verschiedenen Bereichen der Informatik und der Fachsprache, um ihnen einen erfolgreichen Start in die Ausbildung in der Fachinformatik oder in einen Job zu ermöglichen. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Logik- und Bewerbungstraining sowie Einzelcoaching.

Am 14. März 2022 startet ein neuer Online-Kurs mit einzelnen Präsenztagen in Kiel. Teilnehmen können erwachsene Geflüchtete mit Arbeitsmarktzugang, mindestens B1-Niveau und einem guten logischen Verständnis. Vorkenntnisse in der Informatik sind nicht nötig.
Wir möchten besonders Frauen ermutigen, an dem Kurs teilzunehmen.

Bei Interesse bitte melden unter https://eveeno.com/Informatik-fuer-Gefluechtete

Weitere Informationen zu den Kursen stehen auf unserer Projekte-Seite

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Don’t forget Afghanistan!

Trotz der Warnung von Expert*innen vor dem Erstarken der Taliban zogen sich die internationalen Truppen im Sommer 2021 aus dem Land zurück, was zur Folge hatte, dass die Taliban innerhalb kürzester Zeit die Kontrolle in Afghanistan übernahmen.

Zwar hat die Bundesregierung Evakuierungslisten für Ortskräfte eingerichtet, doch diese sind seit Ende August geschlossen. Nur wenigen wurde eine legale und sichere Ausreise ermöglicht. Die meisten anderen sind auf sich alleine gestellt. Sie müssen sich verstecken und leben in Todesangst und akuter Lebensgefahr.

In den Medien wird nur noch selten über die Lage in Afghanistan berichtet. Wegen der unsicheren Situation vor Ort ist eine flächendeckende Berichterstattung schwierig. Doch wir dürfen Afghanistan nicht vergessen!

Vielleicht haben einige von euch schon von „Don’t Forget Afghanistan“ gehört – zusammen mit der @seebruecke_kiel und der Partnerschaft für Demokratie möchten wir auf die Situation in Afghanistan aufmerksam machen. Auf der Homepage https://dontforgetafghanistan.de findet ihr Infos für die aktuelle Lage, Forderungen und Möglichkeiten, was ihr tun könnt.

Wer unsere Plakate im Stadtbild entdeckt, kann gerne eine Foto auf Social Media hochladen, dontforgetafghanistan.de verlinken und uns und die Seebrücke Kiel taggen.

#DontForgetAfghanistan
#LeaveNoOneBehind

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Stellenausschreibung zum 01.01.2022

Die Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrant*innen in Schleswig-Holstein e.V. (ZBBS), Sophienblatt 64 A, 24114 Kiel, sucht zum 01.01.2022

eine*n Mitarbeiter*in (w/m/d) in Vollzeit (39 Std./Wo) im „Beratungsnetzwerk Alle an Bord! – Perspektive Arbeitsmarkt für Geflüchtete“

Die Stelle kann auch geteilt werden.

Ziel des Projektes ist es, durch Beratung und Coaching Geflüchtete beim Zugang zu schulischer und beruflicher Bildung sowie bei der Arbeitsaufnahme zu unterstützen. Das Beratungsnetzwerk Alle an Bord!“ vermittelt in Praktika, Ausbildung und Arbeit und berät Arbeitgeber*innen bei Fragen rund um den Arbeitsmarktzugang von Geflüchteten.

Der Standort des Projektes ist in Eutin, die Beratung findet allerdings an unterschiedlichen Orten im Kreis Plön statt. Eine eigene Mobilität und zeitliche Flexibilität sind somit Voraussetzung.


Aufgaben sind u. a.

– Beratung der Teilnehmer*Innen

– individuelles Coaching

– Erstellung von Kompetenzbilanzen

– Profiling

– Vermittlung in Schulen, schulische und betriebliche Ausbildungen, Praktika, Arbeit

– Ausbildungsbegleitung

– Netzwerk- und Gremienarbeit

Wir wünschen uns eine Kolleg*in mit einem Hochschulabschluss als Sozial- oder Diplompädagog*in oder vergleichbarem Abschluss sowie

  • Erfahrung in der Beratung von Geflüchteten und Migrant*nnen, hier besonders im Übergang Schule/Beruf
  • Fachkenntnisse zur sozial- und arbeitsrechtlichen Situation von Asylsuchenden und Migrant*innen mit Fluchterfahrung
  • Interkulturelle Kompetenz, Bereitschaft zur Eigenreflexion, Bereitschaft zur Fortbildung
  • Selbständiges Arbeiten
  • die üblichen EDV-Kenntnisse
  • Teamfähigkeit, Engagement, Empathie

Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2024.

Es wird ein an TV-L West angelehntes Festgehalt gezahlt.

Mehr Informationen zur Arbeit der ZBBS und des Projektes auf www.zbbs-sh.de sowie www.alleanbord-sh.de

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte ausschließlich in einer PDF

per eMail bis zum 19.12.2021 an

schmiedgen@zbbs-sh.de

Für eventuelle Rückfragen wenden Sie sich bitte an

Peter Schmiedgen, Tel: 015224578395

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Das Team der ZBBS e.V.

Veröffentlicht am: 08.12.2021

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Malala und Faces Of Change

Unser Stück über die Kinder- und Frauenrechtsaktivistin Malala, die sich den Taliban mutig entgegenstellte, ist leider aktueller denn je. Seitdem die Taliban in Afghanistan die Macht übernommen haben, werden dort Frauen entrechtet, bedroht und eingesperrt.
Deshalb laden wir am Freitag, 17. Dezember zu einem besonderen Themenabend ein.
Im Anschluss an unsere »Malala«-Vorstellung, präsentiert Kiels erste Playback-Theatergruppe Faces of Change die Geschichte der Afghanin Narges, der kürzlich die Flucht aus Afghanistan nach Deutschland gelang. Begleitet von Musik und improvisierten Szenen, erzählt Shamsia Azarmehr die bewegende Geschichte ihrer geflohenen Schwester. Anschließend möchten wir uns in einem Nachgespräch mit euch, unserer Schauspielerin Patricia Windhab und dem multikulturellen Ensemble von Faces of Change austauschen.

17.12.21 um 19.30 Uhr im Werftparktheater

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ZEIK Talk “Miteinander Reden” im Dezember (online)

Wollt ihr eure Deutschkenntnisse anwenden? Habt ihr Lust mit anderen Leuten auf Deutsch zu sprechen? Dann meldet euch per E-Mail an: zeiktalk@zeik-kiel.de oder scannt an den genannten Terminen unseren QR-Code!

Wir möchten einen Raum schaffen, in dem ihr miteinander ins Gespräch kommen könnt. Die Online-Treffen sind auch im Dezember immer donnerstags!

Ihr könnt nicht an allen Treffen teilnehmen oder ihr möchtet nur 1x mitmachen? Kein Problem! Wir freuen uns auf euch!

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Veranstaltungsreihe im Oktober und November: Kulturwochen Syrien

Im Oktober und November finden zum zweiten Mal die Kulturwochen statt. Diesmal mit dem Fokus auf Syrien. Das Projekt „Kulturwochen – Der andere Blick“ bietet ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm in der Landeshauptstadt Kiel und darüber hinaus, gibt facettenreiche Einblicke in das Land Syrien und lädt ein, den eigenen Blick zu erweitern.

Das Programm

Ausstellungen, Filme, Musik, Theater, Vorträgen und Diskussionen bieten Raum für Austausch und schaffen Solidarität.

Die Kulturwochen starten dieses Jahr am 09. Oktober mit einer Comedy-Show von Omar Meslmani.  Er ist Deutscher – und Syrer. In seinem Comedy-Programm macht er Witze über beide Welten. Im Anschluss gibt der syrisch-palästinensischer Komponist, Oud-Spieler und Performer aus Kiel Momen Shaweesh ein Konzert. Seine Musik verbindet unterschiedliche Stile – vom traditionellen Bilad al-Sham zu Pop, Fusion, Hip-Hop, Jazz und elektronischen Klänge.

Drei Ausstellungen begleiten die Kulturwochen und können über einen längeren Zeitraum an verschiedenen Orten in Kiel betrachtet werden. Die Ausstellung „Von Herzen, aus Idlib“ wird am 10. Oktober in der Kirche Sankt Nikolai zu Kiel eröffnet. Sie zeigt Momentaufnahmen und Geschichten aus dem zerstörten Syrien. Grundlage ist das bewegende Fototagebuch des syrischen Fotografen Tim Alsiofi. In außergewöhnlichen Bildern zeigt et nicht nur das Grauen des Krieges, seine Fotografien und Texte erzählen ebenso von der Schönheit und der Freude am Leben.

Das komplette Programm und alle wichtigen Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie online auf  www.kulturwochen-kiel.de/programm/.

Die aktuellen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie werden bei allen Veranstaltungen eingehalten.

Wie kam es zu dem Projekt?

Im Jahr 2015 kamen viele Geflüchtete in der Stadt Kiel an. Auch wenn die mediale Aufmerksamkeit abgenommen hat, kommen weitere Menschen in die Landeshauptstadt. Eine Vielzahl der Menschen hat in Kiel ein neues zu Hause gefunden. Integration ist dabei Schlüssel, um diesen Menschen ein Ankommen in Kiel zu erleichtern. Auf der anderen Seite gibt es eine Vielzahl von Bürger*innen, die kaum Berührungspunkte mit Menschen aus anderen Herkunftsländern haben. Besonders in einer Zeit, in der Meinungen sich polarisieren und unsere Demokratie einen Rechtsruck erfährt, sind persönliche Begegnungen und gegenseitiges Verständnis wichtig. Deshalb will das Projekt „Kulturwochen – Der andere Blick“ eine Plattform bieten, um Perspektiven zu wechseln und Begegnungen zu ermöglichen.

Das Projekt wird von der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für Migrant*innen Schleswig-Holstein in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein koordiniert. Ein breites Netzwerk aus Partner*innen gestaltet mit uns das vielfältige Veranstaltungsprogramm.